Großes Haus: 20.00 Uhr - Donnerstag 09.02.2012
Much A do about Nothing [info]
FV - Karten erhältlich
Großes Haus: 20.00 Uhr - Freitag 10.02.2012
Der Widerspenstigen Zähmung [info]
VB, FV - Karten erhältlich
Studio: 20.00 Uhr - Sonntag 05.02.2012
Heute Abend: Lola Blau [info]
FV - Karten erhältlich
Studio: 20.00 Uhr - Montag 06.02.2012
Der Kontrabass [info]
FV - Karten erhältlich
Studio: 20.00 Uhr - Samstag 11.02.2012
Heute Abend: Lola Blau [info]
FV - Karten erhältlich
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Ausstellung „Macht das Unsichtbare sichtbar“
Amnesty International stellt im Theaterfoyer aus

Am 10.12.2011 findet traditionell der „Tag der Menschenrechte“ statt. Gleichzeitig begeht die Organisation Amnesty International in diesem Jahr die 50. Wiederkehr ihres Bestehens. Aus diesem Anlass findet im unteren Foyer des Theaters Hof eine Ausstellung der Ortsgruppe Hof der Menschenrechtsorganisation statt. Das Thema lautet „Macht das Unsichtbare machbar“. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11.12.2011 um 17.00 Uhr und ist dann bis einschließlich 27.12.2011 jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bis ca. 30 Minuten nach Vorstellungsende zu besichtigen. Siehe auch www.amnesty-hof.de.

Das ist ja scharf: „König Keks als süßes Kindermusical“
Weihnachtsproduktion des Kinder-Theater-Oberfranken (KTO) hat am 09.12.2011 im Studio Premiere

Ein süß-scharfes Kindermusical mit dem Titel „König Keks“, frei nach Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ für alle Kinder unter 100 Jahren, stellt ab Freitag, 09.12.2011 das Kinder-Theater-Oberfranken (KTO) auf die Bühne. Die Premiere im Studio beginnt um 18.00 Uhr. 21 junge Darsteller probieren seit September unter der Leitung von Janelle Groos für ihren Auftritt. König Keks, der Herrscher von Krokantien, will seinen Sohn, Prinz Nougat, verheiraten. Bis der Prinz endlich seine große Liebe, die Baroness Oliva Pfefferkorn bekommt, müssen noch viele Turbulenzen der Jahrhunderte alten Feindschaft zwischen den Dynastien Süß und Scharf überwunden werden. Amor vincit omnia! Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich (Tel. 09281/7070-290).

Silvestervorstellung „Die Csárdásfürstin“
Noch Restkarten für Vorstellung mit Ballbesuch!

Aufgrund nicht abgerufener Reservierungskontingente von Besucherorganisationen sind kurzfristig noch einige wenige Restkarten für die Silvesterveranstaltung verfügbar. Die Karten umfassen Vorstellungsbesuch mit anschließendem Silvesterball sowie kalt-warmes Buffet. Für die kulinarischen Genüsse sorgt in bewährter Manier Gastronomie-Experte Fa. Max. Ein Vorspeisenteller von Edelfischen und ein Glas Prosecco erwartet die Gäste nach der Vorstellung bereits an den reservierten Tischen. Das Buffet bietet verschiedene Hauptspeisen und Dessertkreationen mit Eis und den beliebten Champagnerkrapfen. Die Karten kosten 94,90 bzw. 99,90 Euro. Getränke sind nicht inkludiert. Beratung und Verkauf an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290).

Die „Mädis vom Chantant“ wirbeln durchs Große Haus:
Operetten-Premiere mit „Die Csárdásfürstin“ am 02.11.2011

Was könnte besser in die festliche Vorweihnachtszeit passen, als eine große, klassische Operette? So richtig was fürs Auge ist „Die Csárdásfürstin“, die mit prachtvoller Ausstattung, schillernden Dekorationen, opulenten Kostümen und schwungvollen Balletteinlagen daherkommt. Im Mittelpunkt steht die temperamentvolle Chansonette Sylva Varescu, dargestellt von Ingrid Katzengruber. Die Handlung rankt sich um die unstandesgemäße Liebe des Fürstensohnes Edwin von und zu Lippert-Weylersheim zu der Varietétänzerin, die er zum Entsetzen von Eltern und Regierung auch noch heiraten will. Heutzutage, wo bürgerliche Ehepartner in nahezu alle noch regierenden Dynastien eingeheiratet haben, wirklich nicht mehr der große Aufreger. Doch am Vorabend des Untergangs der k&k-Monarchie mit ihrer starren Gesellschaftsordnung war das noch anders. Und so belässt Regisseur Uwe Drechsel die Operette denn auch in ihrer Entstehungszeit: mitten im 1 Weltkrieg. 1915 wurde das Werk in Wien uraufgeführt.
Doch eine Operette wäre keine, wenn sich nicht am Ende alle kriegen würden, die sich kriegen sollen. Ende gut, alles gut! Die Musik des ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán, der zusammen mit Franz Léhar die sog. „Silberne Operettenära“ begründete, liefert dazu einen Ohrwurm nach dem anderen. Aus seiner Feder stammen Melodien wie „Tanzen möchte‘ ich“, „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ und noch viele weitere musikalische Höhepunkte.
Als kleinen Vorgeschmack lädt Musikdramaturg Thomas Schmidt-Ehrenberg am Sonntag, 27.11.2011 um 11 Uhr zur Matinée. Das Varieté „Orpheum“ ersetzt dabei Emil Nüssels Theaterbistro. Neben dem Regisseur sind Bühnenbildner Heiko Mönnich und der musikalische Leiter der Produktion, Roland Vieweg mit dabei. Die Hauptdarsteller Hans-Jürgen Schöpflin, der als Gast die Rolle des Edwin singt, sowie Inga Lisa Lehr und Thilo Andersson, bringen Ausschnitte aus Gesangsnummern zu Gehör. Der Eintritt ist frei. Karten für die Operette gibt es an der Theaterkasse unter 09281/7070-290 oder online hier im Netz.

„Mein Gesang kommt aus der Phantasie“
Blauer Montag mit Portugiesischem Abend

Weiter geht es mit der Weltreise beim „Blauen Montag“. Nach Russland im Oktober und der Schweiz im November sind Melodien aus Portugal und Brasilien Thema des Blauen Montags am 19.12.2011 um 20.00 Uhr im Studio des Theaters Hof. Der Tenor Paulo Ferreira, der zuletzt als Cavaradossi in der Oper „Tosca“ das Publikum begeisterte, hat ein Programm aus seiner Heimat mitgebracht, am Flügel begleitet von John Groos. Gesungen wird auf Portugiesisch und auf Spanisch. Zu hören sind u. a. Gesänge aus dem Album „Trovas“ von Francisco de Lacerda, brasilianische Volks- und Kinderlieder sowie Sambarhythmen. Nach der Pause geht es weiter mit spanischen, argentinischen und mexikanischen Liedern, u. a. von Manuel de Falla. Zum Abschluss des Programms erklingt das berühmte „Granada“. Der mexikanische Komponist Augustin Lara komponierte es 1932 als Nummer eines Liederzyklus über spanische Städte. Eine Textzeile der deutschen Übersetzung lautet „Mein Gesang kommt aus der Phantasie“, denn in Gedanken entführen die schwungvollen Melodien die Zuhörer in der kalten Vorweihnachtszeit in sommerlich-warme Gefilde. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290) oder online hier im Netz.

„Sprechender Körper“ – Alltag des Bühnentänzers

Mühelos leicht sieht es aus, wenn Ballett-Tänzer über die Bühne wirbeln und schweben. Dabei ist gerade dieser Beruf ein anstrengender Knochenjob. Schon die Auswahl an den Ausbildungsinstituten ist streng. Das (kurze) Berufsleben später ist geprägt von stundenlangem Training und täglichen Proben. Solotänzer Antonio Di Carmine schildert in einem Interview für das Online-Magazin „Durchstarten“ der Agentur für Arbeit die Arbeitswelt des Bühnentänzers, welche Anforderungen man erfüllen muss und wie viel Mühe die Illusion schwerloser Eleganz kostet.
Den Abdruck des Artikels finden Sie hier: Teil1 und Teil2 [.pdf]

„SMARTE“ Nachttankstelle ab 27.12.2011 wieder im Theater Hof

Sie war der „Kracher“ der letzten Schauspiel-Saison: Die „Nachttankstelle“ von Frank Wittenbrink. Wegen des großen Erfolgs kehrt die Satire im Dezember für drei Vorstellungen in den Spielplan zurück. Am 27., 28. und 29.12.2011, jeweils um 20.00 Uhr, wird im Großen Haus kräftig Stimmung getankt.

Es ist ein besonderer Abend und ein besonderer Ort, an dem sich kurz nach Weihnachten im Großen Haus des Theaters Hof so allerlei merkwürdige Gestalten und verkrachte Existenzen einfinden. Denn wer verbringt schon ausgerechnet den Heiligen Abend freiwillig an einer Tankstelle? Eine Seniorin, die aus dem Stift entwischt ist, weil sie im Krippenspiel nicht die Maria spielen durfte. Ein Philosophieprofessor, der Zoff mit seiner Ehefrau hatte. Eine Prosituierte, die „Dienst“ hat und mit ihrem Kind telefoniert, das bei der Oma Weihnachten verbringt, ein Hip-Hopper, eine arbeitslose Investmentbankerin, ein alter Seemann und noch viele andere Charaktere geben sich ein Stelldichein. Aus ihrem Zusammentreffen ergibt sich immer wieder eine Handlung, bei der sich die Akteure auch näher kommen. Was sie bewegt, was sie zu sagen haben, singen sie sich von der Seele. Die Musik bedient sich quer durch den musikhistorischen Fundus und spannt einen Bogen vom Weihnachtslied über Schlager, Rock- und Popsongs bis hin zu Volks- und Kirchenliedern und schließlich zur Klassik. Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte voller Ironie, aber auch voller Träumereien und Hoffnung, frei von Angst vor Kitsch und falscher Romantik. Das Stück, das zum überwiegenden Teil aus Musik besteht und nur ganz wenige, kurze Dialoge enthält, wird von der Live-Band „Die Tankwarte“ unter Leitung von Lorenz C. Aichner, 1. Kapellmeister am Theater Hof, begleitet. Und da eine Tankstelle ganz ohne Autos irgendwie komisch aussähe, stellt die Firma Auto Müller, „das“ smart-Centrum in Hof, dem Theater freundlicherweise ein Fahrzeug der Marke SMART zur Verfügung.

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Blick hinter die Kulissen

Die Welt „hinter der Bühne“ zu erforschen, ist für Theaterbegeisterte immer wieder ein Erlebnis. Deshalb bietet das Theater Hof auch in dieser Saison wieder zweimal im Monat eine sog. „Offene Führung“ zu nachstehend aufgeführten Terminen an. Zu diesen Führungen kann jeder kommen, der Lust hat. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist jeweils um 10.45 Uhr an der Theaterkasse. Die Führungen unter Theaterpädagogin Claudia-Maria Wagner beginnen um 11.00 Uhr.

Sa, 19.11.2011
Sa, 03.12.2011
Sa, 03.12.2011
Sa, 21.01.2012
Sa, 21.01.2012
Sa, 11.02.2012
Sa, 10.03.2012
Sa, 10.03.2012
Sa, 31.03.2012
Sa, 19.05.2012
Sa, 19.05.2012
Sa, 23.06.2012
Änderungen oder Terminverschiebungen vorbehalten.

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Familienvorstellungen „Peter Pan“
Sonntag, 13.11.2011 (Premiere) und Sonntag, 04.12.2011, jeweils 17.00 Uhr, Großes Haus

An zwei Sonntagen, zur Premiere am 13.11.2011 und am 04.12.2011, kann im Theater Hof beim Kindermusical „Peter Pan – Fliege Deinen Traum“ die ganze Familie nach Nimmerland fliegen. Um 17.00 Uhr geht’s los im Großen Haus. Als besonderes Highlight bekommen alle Kinder dieser beiden Vorstellungen Gelegenheit, den Abenteuerhelden der Geschichte hautnah zu erleben und sogar ein Autogramm zu ergattern. Nach der Vorstellung steht Hauptdarsteller Florian Bänsch den kleinen Fans nämlich im Foyer zur Verfügung – natürlich dürfen auch Fotos gemacht werden. Peter Pan ist die – von Walt Disney erfolgreich verfilmte – Geschichte eines Jungen, der nie erwachsen werden will. Er lebt als Anführer der „Verlorenen Jungs“ auf der Trauminsel „Nimmerland“, die nur für Kinder sichtbar ist. Eines Tages erscheint Peter Pan mit seiner Freundin, der Fee Tinkerbell, bei den Kindern Wendy und John, die er nach Nimmerland mitnimmt. Wendy kümmert sich dort um die verlorenen Jungs und gemeinsam besiegen sie schließlich Peters fiesen Gegenspieler, Captain Hook. Dann aber kehren Wendy und John in die Geborgenheit ihres Zuhauses zurück. Ein wundervolles Kindermusical mit Musik von Konstantin Wecker, zum Mitfiebern, Mitträumen, Staunen und das Ausleben von Kindheitsträumen.

Kinder beschenken Kinder – Spielzeugsammelaktion am Sonntag, 04.12.2011

Ziel dieser Aktion, die das Theater Hof zusammen mit der Hofer Tafel e. V. veranstaltet ist es, möglichst viel Spielzeug zu sammeln, welches dann an bedürftige Kinder weitergegeben werden soll. Die Verteilung übernimmt der Vorstand der Hofer Tafel. Jedes Kind, das die Vorstellung am 04.12.2011 besucht, kann ein guterhaltenes Spielzeug mitbringen, das es nicht mehr benötigt. Besonders in der Vorweihnachtszeit werden sich die Beschenkten über die Spenden freuen. Das Theater bittet alle kleinen Spender um tatkräftige Unterstützung! Ab 15.30 Uhr kann das Spielzeug im unteren Theaterfoyer abgegeben werden. Als Dankeschön gibt es Kinderpunsch, ausgeschenkt von den Vorstandsdamen von Innerwheel e. V. Weihnachtsengel laufen mit Plätzchentabletts herum, von den genascht werden darf. Nach der Vorstellung steht Peter Pan alias Florian Bänsch wieder für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

Kampf zwischen Gut und Böse: Jekyll & Hyde“
Musicalpremiere am 28.10.2011 um 20.00 Uhr im Großen Haus

Sigmund Freud hätte seine Freude gehabt. Die erste Musical-Produktion des Theaters Hof hat nämlich eine Bewusstseinsstörung zum Inhalt, die die Folge erzwungener Verdrängung von gesellschaftlich nichtkonformen Neigungen ist. Allerdings dürfte der Vater der Psychoaanalyse wohl selten mit einem Fall konfrontiert gewesen sein, bei dem so viele fetzige Songs und Tanznummern im Focus standen! Die Handlung basiert auf dem Roman „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ des schottischen Autors Robert Luis Stevenson und erzählt die gruselige Geschichte des angesehenen Londoner Arztes Dr. Henry Jekyll, der in seinem Labor herumexperimentiert, um ein Mittel zu erfinden, welches das Gute vom Bösen im Menschen trennt. Als er glaubt, die Tinktur gefunden zu haben, probiert der Arzt die Medizin an sich selbst aus – mit fatalen, tödlichen Folgen… Wer braucht da noch „Halloween“?

„Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“
Dieses Zitat stammt zwar aus Goethes „Faust“, beschreibt den Kern der Handlung aber recht gut. Denn „Jekyll & Hyde“ variiert das in der Literatur immer wieder vertretene Doppelgängermotiv. Nachdem es nämlich Dr. Jekyll gelungen ist, mittels eines Elixier sein gutes Ich von seinem bösen zu separieren, treibt er nächtens als Edward Hyde sein Unwesen.
Das im späten viktorianischen Zeitalter angesiedelte Stück erlebte seine Uraufführung 1990 im US-Bundesstaat Texas. Die deutsche Erstaufführung fand 1999 am Musical Theater Bremen statt und wurde seither an rund zwanzig Bühnen im deutschsprachigen Raum herausgebracht. Die Erzählung, für die moderne Horrorliteratur von großer Bedeutung, ist mit über 100 filmischen Adaptionen eine der meist verfilmten literarischen Vorlagen. Die Hofer Inszenierung beschert dem Publikum ein Wiedersehen mit Karsten Barthold. Der hatte sich, einst Regieassistent am Theater Hof, bereits in der Saison 2007/08 mit dem Musical „Fletsch“ erfolgreich empfohlen. Nach einem Engagement an der Kölner Oper, wo er ebenfalls Regie führte, ist der junge Regisseur derzeit am Staatstheater Hannover tätig. Die Doppelrolle des Dr. Jekyll und des Mr. Hyde gibt in Hof als Gast der renommierte Musicaldarsteller Kai Huesgen. Als Lucie konnte die Dänin Anne-Mette Riies verpflichtet werden. Lorenz C. Aichner interpretiert am Pult der Hofer Symphoniker die von eingängigen Balladen und Rocksongs dominierte Partitur. Karten gibt es an der Theaterkasse unter 09281/7070-290 oder online hier im Netz.

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Wahnsinns-Szenen bei Shakespeare

Hamlet, das Drama vom Handeln und Nicht-Handeln(-Können), handelt vom Bewusstsein, dass sich die Welt sowieso nie ändern wird. Und dann tanzt der gaga gewordene Dänenprinz alias Jörn Bregenzer auch noch zum "Lady-Gaga-Song". Das Publikum goutierte die gelungene Premiere mit langanhaltendem Beifall. Einige Szenenausschnitte zeigen wir hier.

Gelungene Eröffnungspremiere

Einen fulminanten Spielzeit-Auftakt erlebte das Theater Hof am Freitag, 23.09.2011 mit der Puccini-Oper „Tosca“. Standing Ovation vom Publikum für ausdrucksstarke Bilder und großartige Sängerleistungen. Einige Bewegtbilder zeigen wir hier.

Sein oder nicht zu sein, das ist die Frage!
„Hamlet, Prinz von Dänemark“ im Großen Haus

Ab Freitag, 07.10.2011 stellt der Dänenprinz seine berühmte Frage. Den Beginn von Hamlets großem Monolog kennt wohl jeder. Nicht nur passionierten Theaterbesuchern sind Zitate wie „Mehr Inhalt, weniger Kunst“ oder „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt“, geläufig.

„Etwas ist faul im Staate Dänemark“ – und zum Schluss sind alle tot! Zunächst ist nur der König tot. Der ist noch nicht richtig kalt, da wendet sich seine Witwe Gertrud schon dessen Bruder Claudius zu. Der heiratet die Königin und setzt sich selbst auf den Thron. Prinz Hamlet erscheint der Geist des Vaters im Traum und berichtet ihm, von Claudius umgebracht worden zu sein. Hamlet schwört Rache und gibt zur Tarnung den Wahnsinnigen. Darunter leidet seine Beziehung zu Ophelia, die er einst umworben hat, jetzt aber schroff zurückweist. Irrtümlich mordet Hamlet aber den Oberkämmer Polonius, Ophelias Vater. Das ruft deren Bruder Laertes auf den Plan. Fechtszene. Hamlet obsiegt schwerverwundet und ersticht diesmal den Richtigen, Claudius nämlich, bevor er selbst sein prinzliches Erdendasein aushaucht. Seine verstoßene Braut, durch den Tod des Vaters tatsächlich wahnsinnig geworden, hatte sich schon vor dem Duell ertränkt. Die Geschicke des verwaisten Königreiches nimmt der norwegische Prinz Fortinbras in die Hand – „Der Rest ist Schweigen“. Die Titelrolle spielt Jörn Bregenzer (im Bild mit Anja Stange als Gertrud, SFF Fotodesign Hofmann & Dietz, Hof). Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290) oder online hier im Netz.

Stefanie Rhaue erhält Theaterpreis 2011
Die Mezzosopranistin nahm die Auszeichnung am 24.09.2011 entgegen

Alle Stücke, in denen sie in Hof aufgetreten ist, stehen in Platinschrift auf dem edlen Porzellan. Den 12. Preis der Theaterfreunde Hof hat am Samstag, 24.9.2011, im Rahmen der Gala-Vorstellung zu Beginn der neuen Spielzeit die Sängerin Stefanie Rhaue erhalten. Jury-Mitglied und Frankenpost-Feuilletonchef Michael Thumser betonte in der Laudatio auf die seit acht Jahren in Hof tätige Künstlerin: „Stefanie Rhaue ist eine von den Unentwegten und Unentbehrlichen, unbedingt verlässlich und offenkundig unverwüstlich. Begabt mit einer der wohllautendsten Stimmen im Ensemble, bewährt sie sich nicht singend allein, sondern in beinah gleichem Maß als Schauspielerin, als gehörte dies eben nebenbei und selbstverständlich zum Job.“
Zuletzt hatte die Künstlerin das Hofer Publikum als Iduna (Feuerwerk) begeistert. Ihre Suzuki (Madame Butterfly) und ihre Carmen sind ebenso in bester Erinnerung wie die Evita, die Anita (West Side Story) oder ihr Orlofsky (Fledermaus).

Bisherige Arbeit wird Teil des Preisobjekts
Die Titel von Rhaues Partien und Stücken in Hof bilden die eine Seite der großen Vase aus dem Hause Rosenthal, die als Preisobjekt überreicht wurde. Das Objekt des Selber Porzellanherstellers, der von Anfang an den Hofer Theaterpreis stellt, wurde extra für sie angefertigt. „Ein anspruchsvoll gedeckter Tisch ist wie ein Bühnenbild, nur dass Speisen hier den besonderen Rahmen bekommen, ihren Auftritt eben“, findet Kommunikationschefin Sabine Schrenk, die bei der Rosenthal GmbH für den Theaterpreis sorgt und ihn persönlich übergab: „Dieses Engagement ist Ausdruck der Verbundenheit von Rosenthal mit unserem Standort in Hochfranken. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass in der Region weiterhin Kunstgenuss auf höchstem Niveau geboten werden kann.“ Die neue Vorsitzende der Theaterfreunde Hof Ingrid Schrader konnte in der Schar der Ehrengäste auch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich sowie zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen. Mit dem Verlesen der Verleihungsurkunde fasste sie die Gründe für die Auszeichnung zusammen: „Die Jury und die Theaterfreunde Hof e.V. ehren mit ihrem 12. Preis die Künstlerin, die sich zwischen den Mühlsteinen eines stadttheatralischen Sängerdaseins seit Jahren unverdrossen mit einer der schönsten Stimmen im Ensemble und zugleich mit einer beeindruckenden szenischen Begabung bewährt. Durch den stets gültig entwickelten Charakter ihres Gesangs wie ihres Spiels trägt sie dazu bei, einer Aufführung jene Tragweite zu verschaffen, durch die sie als ‚wichtige Handlung‘ über sich hinaus verweist.“ Der Förderverein Theaterfreunde Hof e.V., der den Preis auslobt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Theater Hof nicht nur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen und damit zur anerkannt hohen Qualität beizutragen. Schon als der Theaterneubau anstand, war man darauf bedacht gewesen, auch als Bürgerinitiative die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Theater zu demonstrieren. „Wir versprechen uns von der Auszeichnung nicht nur eine Förderung des jeweiligen Künstlers oder der jeweiligen Künstlerin“, betont die Vereinsvorsitzende: „Wir wollen damit auch zeigen, dass das Theater Hof insgesamt preiswürdig ist.“ In dieser Spielzeit 2011/2012 unterstützen die Theaterfreunde das Theater mit namhaften Beträgen für die Opern „Tosca“ und „Boris Godunow“.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Intendant Uwe Drechsel, Ingrid Schrader, Vorsitzende der Theaterfreunde, Preisträgerin Stefanie Rhaue, Sabine Schrenk, Kommunikationschefin Fa. Rosenthal und Kulturamtsleiter Peter Nürmberger in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Theaterfreunde (Foto: Felix Nürmberger).

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Theater erhält Scheck über 5000 Euro von ProHof e. V.
Feierliche Übergabe bei Gala-Vorstellung „Tosca“

Im Anschluss an die Gala-Premiere der Oper „Tosca“ am Samstag, 24.09.2011 überreichte Michael Maurer (rechts) in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins „Pro Hof e. V. einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Intendant Uwe Drechsel. Er kommentierte diese schöne Tradition mit den Worten „Wer ProHof-Mitglied ist, ist auch ein Freund des Theaters“. Über solche Freunde freut sich ein Theater natürlich immer besonders. Ganz herzlichen Dank für diese großzügige Zuwendung an den Vorstand und die Mitglieder des Vereins!

Heimliche Bekenntnisse eines „Tutti-Schweins“ im Studio:
Premiere von „Der Kontrabass“ am Sonntag, 25.09.2011, 20.00 Uhr

Ein Mann, ein Zimmer, ein Kontrabass und eine heimliche Liebe. Aus diesen Komponenten schuf Patrick Süskind ein ebenso geistvolles wie witziges Ein-Personen-Stück, bar jeder eigentlichen Handlung. Ein Musiker, „Tutti-Schwein“, wie er sich selbst bezeichnet, da er am dritten Pult der Kontrabässe ein künstlerisch unbefriedigendes Dasein fristet, nörgelt sich im stillen Kämmerlein seinen Frust von der Seele. Er hasst Wagner, den er am Abend mit „Rheingold“ in der Oper wieder zu spielen hat, findet Dirigenten überflüssig und unterschlägt, von heimlichen Rachegelüsten getrieben, gern mal ein paar Noten. Anfangs erklärt er noch gern sein Instrument, erläutert mittels Schallplatten grauenhafte Kontrabass-Soli und rechnet zwischen mehreren Flaschen Bier mit der Orchesterwelt kräftig ab. Seine einsame, unglückliche Existenz wird zudem noch beherrscht von einer unerwiderten Liebe zu einer jungen Sängerin, die von seiner Schwärmerei nichts ahnt. Mit steigendem Alkoholkonsum werden seine Ausführungen immer enthemmter und das Publikum hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Lachen. Am Kontrabass monologisiert über ca. 90 Minuten Peter Kampschulte in einer Inszenierung von Uwe Drechsel. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290) oder online hier im Netz.

Patrick Süskind ist vielen auch als Autor des – fürs Kino verfilmten – Romans „Das Parfum“ bekannt.

Öffentliche Proben Spielzeit 2011/12

Montag, 09.01.2012, 18.00 Uhr, BALLETTABEND
Mittwoch, 08.02.2012, 18.00 Uhr, GELD
Donnerstag, 23.02.2012, 18.00 Uhr, BORIS GODUNOW
Mittwoch, 21.03.2012, 18.00 Uhr, COMEDIAN HARMONISTS, Teil 2
Donnerstag, 12.04.2012, 18.00 Uhr, THE KING AND I
onnerstag, 03.05.2012, 18.00 Uhr, KOMÖDIE IM DUNKELN
Donnerstag, 24.05.2012, 18.00 Uhr, DER BARBIER VON SEVILLA

Unverbindliche Übersicht. Änderungen vorbehalten!

Theater zum Anbeißen
Ab jetzt gibt es eine eigene „Theater-Hof-Schokolade“!

Theater Hof SchokoladeTheater kann man ab sofort auch essen! Seit Donnerstag, 08.09.2011 gibt es an der Theaterkasse Hof nämlich eine extra „Theater-Hof-Schokolade“. Die Rezeptur wurde von den Chocolatiers des Hofer Café Vetter exklusiv nur für das Theater Hof entwickelt. Erhältlich sind zwei Sorten: die dunkle, herbe Variante „Espresso Zartbitter Knusper“ sowie die hellere, aromatische Variante „Vollmilch-Orange“. Das Besondere: Alle Zutaten sind zu 99% aus kontrolliert biologischem Anbau und wurden fairtrade eingekauft. Je nach Geschmacksrichtung zeigt die Verpackung das Theatergebäude einmal bei Tag (Vollmilch-Orange) und einmal bei Nacht (Zartbitter). Eine Tafel kostet 3,50 Euro und eignet sich wunderbar als Geschenk. Entweder solo oder zusammen mit z. B. einem Theatergutschein – „damit’s a weng noch wos ausschaut“. Man kann sich die Schokolade aber natürlich auch zum Selberessen kaufen!

Guten Appetit!

Das Theaterblut fließt weiter:
Neue Termine für den „Dinnerkrimi“

Mit dem kulinarischen Meuchelmord „Theaterblut – The Earl of Essex“ landete das Theater Hof kurz vor der Sommerpause noch einen satten Erfolg. Und weil der Dinnerkrimi aus der Feder von Jens Hollwedel beim Publikum so gut ankam, wird es in dieser Spielzeit eine Wiederaufnahme geben. Die Termine sind:

Montag, 21.11.2011
Donnerstag, 01.12.2011

Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr. Tatort ist das Bistro. Das Drei-Gang-Menu mit Verbrecherjagd, bei der die Gäste sich sogar im Rahmen eines Gewinnspiels an den Ermittlungen beteiligen dürfen, kostet 39,50 Euro exklusiv Getränke. Der Vorverkauf hat begonnen. An der Theaterkasse liegt ein Saalplan für Reservierungen auf (Tel. 09281/7070-290).

Analyse zum „Besuchererlebnis Theater“
Theater Hof beteiligt sich an Studie der Uni Konstanz

Im Rahmen einer Studie analysiert die Universität Konstanz, Fachbereich für Politik und Verwaltungswissenschaft, das Besuchererlebnis Theater. Zu diesem Zweck werden an ausgewählten deutschen Theatern Besucherbefragungen durchgeführt. Konkret geht es um Schauspiel. Dem Lehrstuhl geht es darum herauszufinden, wie Zuschauer einen Besuch im Theater insgesamt erleben und bewerten. Interessant sind dabei nicht nur Aussagen über das besuchte Stück, sondern auch das ganze „Drumherum“. Das Theater Hof beteiligt sich an der Aktion. Deshalb werden an die Zuschauer der Vorstellungen „Gefährliche Liebschaften am Mittwoch, 04. Mai 2011 sowie „Der eingebildet‘ Kranke“ am Sonntag, 15.05.2011 Fragebögen ausgeteilt. Das Theater Hof bittet diese Theaterbesucher, sich möglichst zahlreich an der Umfrage zu beteiligen und so am Zustandekommen aussagekräftiger Ergebnisse mitzuwirken. Das Ergebnis der Auswertungen wird dem Theater Hof von der Uni Konstanz zur Verfügung gestellt und in einer Ausgabe der Theaterzeitung sowie auf der theatereigenen Homepage veröffentlicht.

Ein Herz fürs Ballett

Ab sofort bietet die Theaterkasse Hof Schmuckanhänger in Herzform mit dem Schriftzug „I love Ballet“ an. Die Anhänger sind aus Tibetsilber (Metall mit Silberlegierung) und kosten 3,49 pro Stück im Zellophanbeutel. Wer den Anhänger verschenken möchte, kann auch die Variante in der Schmuckschatulle erwerben. Anhänger im Kunststoffschächtelchen gibt’s für 3,99 Euro bzw. im königsblauen Samtetui für 4,59 Euro. Ballettfans, die ihr „herziges“ Faible sichtbar um den Hals tragen möchten, sollten aber nicht zu lange zögern. Die Auflage ist auf 200 Stück limitiert.

ILLEGALE AUFZEICHNUNGEN

Der Ausschuss für Verleger- und Rundfunkfragen beim Deutschen Bühnenverein hat ausführlich über die Konsequenzen diskutiert, die aus einer steigenden Zahl von illegalen Aufzeichnungen durch Zuschauer während Vorstellungen resultieren. Es geht dabei u. a. um Rechtsverletzungen gegenüber den Urheber- und Leistungsschutzberechtigten.

Wir machen daher darauf aufmerksam, dass Ton- und/oder Bildaufnahmen von Aufführungen des Theaters Hof durch jede Art elektronischer Geräte strikt untersagt sind. Zuwiderhandlungen sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar.

Ein wirklich guter Tipp

Kennen Sie das: das neue Stück am Theater Hof muss ja ganz toll sein. Alle reden davon. Jeder war anscheinend schon drin! Also, das muss man gesehen haben. Anruf Theaterkasse. Was? Alle Vorstellungen fast ausverkauft? Nur noch Restkarten? Nichts wie zur Theaterkasse. Ewige Schlange. Endlich an der Reihe. Ach nö! Einzelplätze ganz hinten – und zusammensitzen ist nicht!

Szenenwechsel: Tante Frieda hat Geburtstag. Alle Jahre wieder. Was schenkt man da bloß immer? Die hat doch alles! Rumgerenne. Nichts Inspirierendes gefunden. Schließlich ein Windlicht gekauft. Tante Frieda stellt es höflich lächelnd zu den anderen elf Windlichtern, die sie schon hat…

Die Lösung: Nehmen Sie sich ein Theaterabonnement! Wie ausverkauft die Vorstellung auch sein mag, kann Ihnen dann egal sein. Sie haben ja Ihre Karten. Anstehen muss man dafür nicht, denn als Abonnent bekommt man seine Eintrittskarten zu geschickt. Preisgünstiger als im Einzelverkauf sind sie obendrein. Und wer es noch flexibler mag, nimmt sich ein Wahlabo. Da kann man nämlich nicht nur Termin und Stück frei wählen, man kann auch jemand mitnehmen oder Eintrittskarten verschenken – zum Beispiel an Tante Frieda!

Sie wollen erst mal unverbindlich ausprobieren, wie das so ist als Abonnent? Kein Problem! Kaufen Sie sich ein „Schnupper-Abonnement“. Wählen Sie aus dem aktuellen Spielplan drei Stücke individuell aus. Ob Oper, Operette, Musical, Schauspiel oder Ballett. Sie erhalten 15% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis und finden so ihr persönlichen Vorlieben heraus.

Die freundlichen Kundenberaterinnen des Theaters Hof beraten Sie gerne.

Dank an regionale Kooperationspartner

Das Theater Hof dankt ganz herzlich dem Freistaat Bayern, der Stadt Hof, dem Landkreis Hof, dem Bezirk Oberfranken und der Oberfrankenstiftung für die kontinuierliche Förderung unserer Arbeit. Ohne diese Unterstützung wäre es dem Theater nicht möglich, seinen Kultur- und Bildungsauftrag zu erfüllen.

 
Theater Hof . Kulmbacher Straße 5 . 95030 Hof . fon: 09281/7070-0 . fax: 09281/7070-299 . e-mail: info@theater-hof.de